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Future-Law #2 Legal Tech Meet Up – Technik meets Recht.

Legal Tech Start Ups – was gibt’s da draussen wirklich??

Montag, 3. April 2017, 17h-19h.


Alle reden von Legal Tech – aber was tut sich wirklich im Rechtsbereich? Legal meets Technik.

Der KWR-Bank und Finanzrechtsexperte Dr. Andreas Mätzler trug am 27.2.2017 im Rahmen des von Future-Law (eine unabhängige Plattform für Technologien und Innovationen im Rechtsbereich) veranstalteten „Future-Law Meet Up“ am 27.2.2017 zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, möglichen Ausgestaltungen und Entwicklung von Blockchain und Smart Contracts vor.
Drei Legal Tech Start Ups aus drei unterschiedlichen Bereiche stellten sich im Rahmen des darauf folgenden Treffens am 3.4.2017 vor, und erzählen, wie sie gegründet wurden und aus welcher Motivation heraus. Welche Probleme sie lösen und welchen Herausforderungen sie sich stellen. In der angeregten Diskussion wurden auch Zukunftsszenarien und Start Up Perspektiven gewälzt und besprochen. Die anschließende angeregte Diskussion wurde von Sophie Martinetz moderiert.

Es kamen zahlreiche Gäste aus den Bereichen Recht, Technik und Start Ups sowie Studenten um sich ihre eigene Meinung zu Legal Tech zu bilden.

Präsentation1

 

  • Start Up 1: Fassungsvergleich – Wie gehe ich mit Gesetzestexten um?
    Thomas Schreiber, Founder, erzählt: „Wir liefern Ihnen Ihre eigene, individuelle und tagesaktuelle Gesetzessammlung, ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Bei Gesetzesnovellen werden Sie von uns benachrichtigt, sehen auf einen Blick, welche Bestimmungen sich geändert haben und bleiben somit immer auf dem neuesten Stand.“ https://www.fassungsvergleich.at/
  • Start Up 2: jaasper.com – Wie kann der/die RechtsanwältIn die digitale Welt des Internets für neue Mandate nutzen?
    Helmut Ablinger, Founder, berichtet über ihr Start Up: „Jaasper bietet Konsumenten die Möglichkeit, ihren Rechtsfall über eine Onlineplattform von Anwälten bearbeiten zu lassen. Aufgrund von Automatisierung in der Bearbeitung entstehen den Kunden dabei sehr geringe Kosten. Aktuell angebotene Rechtsthemen sind u.a. Abofallen bei Datingportalen oder der Widerruf von Bankdarlehen & Lebensversicherungen.“ Jaasper– Der Robin Hood der KonsumentInnen. http://www.jaasper.com/
  • Start Up 3: DALICC – Wie kann ich als Erfinder/Developer/Unternehmen preferenzbasiert Verträge/Dokumente erstellen bzw. als Unternehmen rechtssicher nutzen?
    Also Rechteklärungsthema unter dem Aspekt „Legal Compatibility“ – denn es wird schwierig in Zukunft ohne technische Unterstützung Rechtssicherheit in der Wiederverwendung von Daten, Software, Services etc. herzustellen.
    Prof. (FH) Dr. Tassilo Pellegrini vom Department Medien und Wirtschaft der Fachhochschule St. Pölten, Founder, detailliert: „Moderne IT Anwendungen beziehen zunehmend Daten aus einer Vielzahl von Quellen. Daraus ergeben sich Fragen nach der Lizenzkompatibilität der unterschiedlichen Datenquellen und –  in Folge – der Konformanz der Anwendung mit bestehenden Gesetzen und rechtlichen Bestimmungen. Insbesondere bei der Erstellung von derivativen Datenwerken spielt eine belastbare Rechteklärung eine bedeutende Rolle.
    DALICC steht für Data Licenses Clearance Center. Es ist ein Software Framework, welches RechtsexpertInnen, InnovationsmanagerInnen und AnwendungsentwicklerInnen bei der rechtssicheren Wiederverwendung von externen Datenquellen unterstützt. Das DALICC Framework erlaubt eine automatische und damit zeitsparende Identifikation von faktischen und potentiellen Kompatibilitätskonflikten und trägt damit zu einer signifikanten Kostenreduktion in der Rechteklärung bei.“ Mehr Info

 

Hinweis: Die nächste Veranstaltung von Future Law „Wie die Zukunft gewinnen“ findet am 10.5.2017 statt: „Employee 4.0 – digitale Arbeitskraft statt Man-Power? Die Zukunft der Arbeit im Rechtsbereich.“
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Kontakt: Sophie Martinetz
M: 06649747272
s.martinetz@future-law.at,
www.future-law.at

 


Einige Impressionen zur Veranstaltung:

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Erstes Foto: Helmut Ablinger (Jaasper), Tassilo Pellegrini (DALICC), Thomas Schreiber und Bernhard Jungwirth (Fassungsvergleich), Sophie Martinetz (Future-Law) beim Meet Up #2
Fotocredit: Future-Law