Wie verändert sich die Arbeit durch den Einsatz digitaler Tools?

Am 24.9.2018 lud Future-Law mit ihren Kooperationspartnern Vereinigung österreichischer Unternehmensjuristen, LexisNexis, und SCWP Schindhelm zu einer Abendveranstaltung zum Thema „Wie sehen Rechtsabteilungen im Jahr 2035 aus?“ in Wien ein. 

Sophie Martinetz & Petra Kacnik-Süß (mindtake) gaben einen Überblick über die Ergebnisse der Umfrage, die mehrere interessante Aspekte zur kommenden Entwicklung im Zuge der Digitalisierung enthielten. Unter großem Input des Publikums diskutierte im Anschluss ein Panel über die Erkenntnisse und zu erwartenden Entwicklungen.

 

Sophie Martinetz & Petra Kacnik-Süß (mindtake) gaben einen Überblick über die Ergebnisse der Umfrage, im Anschluss diskutiert ein Panel über die Erkenntnisse und zu erwartenden Entwicklungen.

Anschließend diskutierte ein hochkarätiges Panel mit:

Andreas Balog | Vereinigung Österreichischer Unternehmensjuristen: „Digitalisierung ist eine Herausforderung für Unternehmensjuristen. Vor allem aber auch eine Chance für jene (Unternehmensjuristen) sich an der Schnittstelle zwischen Rechtsordnung und Wirtschaft aber auch als progressiver Wertschöpfer und als Wissensträger im Unternehmen zu positionieren und so seinen Stellenwert als Partner oder Teil des Managements weiter zu steigern.“

Susanne Mortimore | LexisNexis: „Die Chance der Digitalisierung liegt sicher darin, dass man Prozesse die sich automatisieren lassen, automatisieren kann und dadurch an Effizienz und Zeitersparnis gewinnt. Nichtsdestotrotz denke ich wird es immer auch das Feld geben, wo der Mensch oder der Inhalt im Mittelpunkt steht und genau auf die Mischung kommt es an. Die Gefahr an der Digitalisierung ist, dass sie sehr viele Möglichkeiten bietet und wahrscheinlich wird es genau darum gehen, jene Möglichkeiten herauszufiltern die am vielversprechendsten und am nachhaltigsten sind und auf diese zu setzen.“

Christian Pindeus | SCWP Schindhelm: „ Aus unserer Sicht wird die Digitalisierung nicht die großen Umbrüche mittelfristig bringen aber wir sehen ein großes Potenzial der Digitalisierung in der Effizienzsteigerung oder Optimierung von internen Prozessen aber auch in neuen Wegen der Kommunikation mit unseren Mandanten.“

Anja Tretdorf-Bustorf | T-Mobile: „Grundsätzlich ist die Digitalisierung kein Selbstzweck sondern sie (die Digitalisierung) findet statt im Zuge von ganz anderen Prozessen, welche digitalisiert werden und die Rechtsabteilung bleibt da natürlich nicht außen vor. Das heißt, wenn Geschäftsprozesse weiterentwickelt, automatisiert und digitalisiert werden dann muss sich die Rechtsabteilung anhängen.“

Sophie Martinetz | Future-Law: „Digitalisierung ist kein IT-Thema, es ist ein Strategiethema. Die Chancen liegen einerseits in der internen Effizienz, welche man recht schnell bewältigen sollte, und dann geht es darum digitale Geschäftsmodelle und digitale Lösungen zu entwickeln und sich als Rechtsabteilung da auch von Anfang einzubringen. Wenn man sich gerade als Rechtsabteilung die Controller als Benchmark nimmt, dann gilt es schlichtweg Gas zu geben und wirklich Bedeutung im Unternehmen erlangen, wobei die Digitalisierung helfen kann.“

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Hier gibt es weitere interessante Informationen und den Link zum Download unserer Umfrageergebnisse: zum DOWNLOAD

 

 

Fotocredit: Julian Melbinger

 

 

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