In Memory Computing ist die Sicherung von Daten im RAM über viele vernetzte Geräte hinweg und die parallele Datenverarbeitung ermöglicht und folglich dadurch die Verarbeitung erheblich beschleunigt.

Bei In-Memory Computing (IMC) werden Daten im RAM und nicht mehr in Datenbanken auf Festplatten gesichert. Der Datenzugriff wird exponentiell beschleunigt, da im RAM gesicherte Daten sofort verfügbar sind und nicht wie bei der Datensicherung auf Festplatten, durch die Netzwerk- und die Festplattengeschwindigkeit eingeschränkt werden.

Wie auch eine Studie von Deloitte zeigt ist zwar das Konzept von IMC bekannt die Nutzung hält sich allerdings noch in Grenzen. Die Studie suggeriert jedoch, dass IMC die Zukunft ist und früher oder später auf dem Radar vieler Unternehmen sein wird um langzeitig die kompetitiven Vorteile der Performance von IMC nutzen zu können.

Datenanalyse, von der Sichtweise der Hardware ist ein dreiteiliger Prozess: es benötigt einen Prozessor, welcher die Rechnungen vornimmt, hat ein Lager wo die (manipulierten) Daten aufbewahrt werden und benötigt ein System, welches den Austausch zwischen den ersteren zwei ermöglicht. Zusammengefasst ist In Memory Computing das Bewegen von Daten in Speicher, welche traditionell auf Hard Disks waren.

Ein Praxisbeispiel wäre SAP HANA, welches eine In-Memory-Computing Plattform nutzt, um Geschäftsprozesse zu beschleunigen, IT-Umgebung und Pflege von Altsystemen zu vereinfachen.

Ihr Future-Law Team,

Sophie Martinetz & Sophie Werner

  Sophie Werner