Warum ist Legal Tech wichtig und wie beeinflusst sie auch die Rechtsabteilung? Dieser Frage ist Future-Law nachgegangen und freut sich Ihnen exklusive Interviews und Umfrageergebnisse präsentieren zu dürfen.

Future-Law ist immer auf der Suche nach neuen Technologien, Ansätzen, Dienstleistungen oder Produkten, die die Welt im Bereich der Rechtsbranche verbessern und das Ziel haben, sowohl JuristenInnen als auch KlientenInnen eine konstant hohe Qualität zu bieten.

Die Besonderheit der Rechtsabteilung: Als RechtsabteilungsleiterIn hat man nicht nur rechtliche Aufgaben. Die Interaktion mit sowohl MitarbeiternInnen als auch Vorstand oder zum Beispiel Stockholdern, erfordern gewisses Management was in Folge andere Problemstellungen bedeuten können, als vielleicht in einer Kanzlei.

Den Auftakt dieser Serie macht ein Interview, geführt von Sophie Martinetz, mit Dr. Katharina Schelberger Rechtsabteilungsleiterin/Konzernrechtsleiterin der ÖBB Holding AG, der größten AG Österreichs.
Auf die Frage Welche Bereiche von Legal Tech aus persönlicher Erfahrung interessant sind für die Rechtsabteilungsleiterin gibt es klare Antworten: E-Learning, Vertragsablagesysteme und Workflowmanagement. Herausforderungen im Schulungsbereich, unter anderem wegen der Dimension des ÖBB Konzerns, machen es nicht immer möglich Präsentschulungen zu haben. Frau Schelberger hat in diesem Zusammenhang mit der E-Learning Technologie sehr positive Erfahrungen gemacht. “Mit einem gesondert aufgesetzten Schulungssystem für Kartell- und Wettbewerbsrecht konnte man vereinfacht das zu Lehrende darstellen. Im Schulungsbereich ist die Digitalisierung vorrangig im Kommen und bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit teils komplexe oder trockenere Sachverhalte etwas einladender zu gestalten.

Punktgenau und schnell Information aufbereiten und ein System mit Transparenz zu haben ist wichtig. Die Herausforderungen die an Vertragsablage/ und Workflowmanagemtsysteme gestellt werden sind groß. Dokumentenmanagementsysteme, konzernweite Vertragsdatenbank und Dokumentenablagesysteme sind Herausforderungen aber auch Projekte an denen die ÖBB Holding dran ist. All das sind Beispiele wo Digitalisierung konkret hilfreich ist für Rechtsabteilungen und wo weitergearbeitet werden muss.

Dass Juristen oft Probleme haben Technik anzunehmen, gibt Frau Schelberger mit einem Schmunzeln offen zu. Die Technik ist nun aber doch die Hälfte von Legal Tech. Wichtig ist es aus ihrer Sicht den Mehrwert der Digitalisierung herauszufinden — dass wir uns damit befassen müssen ist unumstritten. Die Veränderung ist stark, wie man auch in den letzten zwei Jahren erkennen kann.

Welche Rolle IT-Techniker und Projektmanager spielen, was man machen kann um den Budgetplan für Legal-Tech Projekte auf seine Seite zu bekommen und ob die Rechtsabteilung durch Legal Tech gefährdet ist, erfahren Sie im vollen Interview mit Dr. Katharina Schelberger unter diesem Link: future-law.at/Rechtsabteilungen/

“Das Thema kann nicht nur mehr nebenbei passieren”, wie auch im Gespräch festgestellt wurde.
Wie wird also die Rechtsabteilung im Jahr 2035 aussehen? Finden wir es heraus!

Am 1.10 dürfen wir Dr. Stefan Stockinger LL.M. Legal/Head of Contracts & Projects at OMV begrüßen und uns über Themen wie Signaturtools, Blockchain und Governance unterhalten.

Ihr Future-Law Team,

Sophie Martinetz & Sophie Werner

  Sophie Werner