Sollen Transportbehörden (einige) Bestimmungen in maschinenlesbarem Code veröffentlichen? Sollen Regierungen per Algorithmus reglementieren? Wie können wir die Auswirkungen automatisierter Entscheidungssysteme besser einschätzen und sicherstellen, dass unser Wohlstand im Algorithmuszeitalter auch künftig erhalten und maximiert wird?

Future-Law, vertreten durch Thomas Obermayer, konnte gemeinsam mit einer internationalen, hochkarätigen Expertengruppe diese Themen im Workshop „Algorithmic Governance“ vom 4. bis 5. Dezember 2018 bei der OECD in Paris diskutieren.

In mehreren, intensiven Sessions wurde untersucht, wie und wo automatisierte Entscheidungssysteme Auswirkungen auf Transportaktivitäten haben und wie sichergestellt werden kann, dass politische Ergebnisse in einer Welt erzielt werden, die zunehmend mit algorithmischem Code versehen ist. Die Auswirkungen dieser Arbeit sind breit gefächert – von der Schaffung des richtigen Rahmens für MaaS (Mobility as a Service) über internationale Logisitknetzwerke, den Umgang mit den negativen Auswirkungen von Fahrzeugen und Fahrzeugtechnologien bis hin zu Behörden, die öffentlichen Raum dynamisch verwalten.

Die erarbeiteten Inhalte werden Bestandteil eines OECD-Report, welcher den Transportministern der OECD-Staaten im Mai 2019 beim ITF-Forum unterbreitet wird. Future-Law freut sich, am Bericht mitarbeiten zu können!

PDF DOWNLOAD – Agenda Algorithmic Governance Workshop